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04.05.2021 | Lothar Arnemann

Künstliche Voreingenommenheit.

Das Thema der künstlichen Intelligenz im Bewerbungsprozess hatten wir bereits behandelt und als einen Vorzug dieser Technik die Objektivität der KI erwähnt: Ein Algorithmus sei unvoreingenommen, habe keine unbewussten persönlichen Neigungen, sogenannte Bias. (Linguistischer Exkurs: Das Wort „Bias“, das meistens und korrekt englisch ausgesprochen wird, existiert auch im Deutschen: der oder das Bias, Plural: die Bias.)
27.04.2021 | Lothar Arnemann

Diskretion ist Datenschutz im Kleinen.

Wer von Datenschutz spricht, blickt dabei häufig in verdrehte Augen. Aus Gründen. Datenschutz kann durchaus ein Ärgernis sein, ein Bremsklotz, der einfache und pragmatische Lösungen drängender Probleme verhindert. Das zeigt sich auch in der Pandemie. Kontaktverfolgung z.B. ist hierbei wichtig. Wie bei allen Maßnahmen der Pandemiebekämpfung geht es dabei um Menschenleben. Dennoch machen wir nicht alles was machbar ist, sondern wir beachten die Grenzen, die der Datenschutz vorgibt. Wie so oft müssen wir hier Freiheit gegen Sicherheit abwägen. So weit, so abstrakt.
27.04.2021 | Lothar Arnemann

Chefsuche ist nicht Chefsache.

Die Suche nach Führungskräften ist eine Aufgabe, die Unternehmen idealerweise nicht selbst erledigen. Aus mehreren guten Gründen. Das übliche Verfahren eines Unternehmens bei der Stellenbesetzung beginnt für gewöhnlich mit einer Stellenanzeige. Damit ist das erste Problem schon programmiert: eine erdrückende Flut an Bewerbungen. Diese fordert beträchtliche Ressourcen, um damit angemessen umzugehen. Sie müssen nicht nur die Nadel im Heuhaufen finden, Sie sollten auch dem Heuhaufen freundlich aber bestimmt absagen. Sie wollen sich nicht den Ruf schaffen, arrogant oder schlecht organisiert zu sein, wenn Sie nicht oder nicht kompetent antworten. Dadurch entstehen extreme Peaks im Workload der Personalabteilung.
13.04.2021 | Lothar Arnemann

Künstliche Intelligenz im Recruiting

Was kann KI im Recruiting leisten und was nicht? Das sind zwei wichtige Fragen. Und auch wenn die vielleicht vor kurzem schon beantwortet wurden, ist es heute sinnvoll, sie heute erneut zu stellen, denn die Techniken entwickeln sich rasant. Damit verbunden ist auch die Angst vor Entmenschlichung. Gar nicht mal unlogisch. Daher stellt sich zusätzlich die Frage, ob KI auch wirklich soll, was sie kann. 
09.04.2021 | Lothar Arnemann

Telemedizin ist die Zukunft, die gerade passiert.

Es war ein routinemäßiger Arztbesuch. Eine Untersuchung fand gar nicht statt. Die Diagnose war offensichtlich, sogar Dr. Google hätte sie stellen können. Trotzdem war es nötig, einen Arzt zu sprechen, allein schon wegen der Ver- und Krankschreibung. Schön, dass die Angelegenheit nach drei Minuten erledigt war. Schade, dass man vorher 2 Stunden im Wartezimmer und eine halbe im Bus sitzen musste. Auf den hatte man eine viertel Stunde gewartet, auf den Termin 3 Monate. Da fällt es schwer sich über den zügigen Gesprächsverlauf zu freuen. 
01.04.2021 | Lothar Arnemann

Vertrauen Sie auf Zeiterfassung.

Zusätzlich zum Gehalt schenken viele Arbeitgeber Ihren Mitarbeitern etwas Wunderbares: Vertrauen. Sie verlassen sich darauf, dass die Angestellten ihre Jobs gewissenhaft erledigen und verzichten auf Kontrolle. Dies bedeutet Flexibilität für den einen und Effizient für den anderen, denn es ist so viel einfacher als zu verfolgen, wer wann kommt und geht. Zudem drückt Vertrauen auch immer Wertschätzung aus. Schöne heile Arbeitswelt also. In der Theorie.
01.04.2021 | Lothar Arnemann

Krankheit: Bürokratie, Medikament: Digitalisierung

Es klingt nach Kalenderblatt, von der Krise als Chance zu sprechen und doch trifft es auf das Gesundheitswesen in der Pandemie zu. Das gilt unter anderem für die vielen kleinen Ärgernisse, die sich zu großen Herausforderungen summieren. Solche, die schon seit langer Zeit existieren und erst jetzt in den Fokus der Allgemeinheit rücken. Bisher betrafen diese Schwierigkeiten nur den vergleichsweise kleinen Personenkreis der Mediziner ständig und den großen der Patienten nur gelegentlich. Dabei geht es um Digitalisierung, bzw. deren Defizite, und Bürokratie. Beides gehört teilweise zusammen.
01.04.2021 | Lothar Arnemann

Der Lebenslauf im Gesundheitswesen.

Ambitionierte Bewerber nehmen sich Zeit für ein herausragendes Anschreiben. Sie schreiben klar und einfach, kommen direkt auf den Punkt. Sie prüfen, ob alles Wichtige drin ist, kürzen noch einmal, um es dem Leser so leicht wie möglich zu machen und lassen alles noch von einem aufmerksamen Bekannten Korrektur lesen. Sehr gut. Damit ist der zweite Schritt schon getan.
01.04.2021 | Lothar Arnemann

Besonderheiten des virtuellen Pitchens.

Wo es Probleme gibt, besteht eine Nachfrage nach Lösungen. Wer die bedienen kann, hat gute Karten. So wie Biontech zum besten Beispiel. Unser Gesundheitssystem braucht noch viele weitere gute Ideen und jede davon verdient die bestmögliche Präsentation. Deshalb möchten wir hier ein paar Tipps dafür geben – pandemiegerecht.
10.03.2021 | Lothar Arnemann

Executive Search ist kein Vertrieb.

Headhunter – in dieser Berufsbezeichnung ist ein gravierender Irrtum angelegt. Der wird leider allzu oft tatsächlich praktiziert. Viele verwechseln die Suche nach Führungskräften mit Vertrieb und das schadet allen Beteiligten. Bei Sabine Westphal Personalmanagement gilt ein viel weiter reichendes Verständnis dieser Dienstleistung. Wir betreiben Executive Search und dabei gewinnen alle Beteiligten.