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Veröffentlicht am 08.11.2021 von Lothar Arnemann

Die richtige Software für Ihre Projekte

Die Zeit des Lockdowns hat reichlich Software hervorgebracht, die all den Mitarbeitern in ihren Homeoffices effiziente Zusammenarbeit ermöglicht. Mit Blick auf die Anforderungen des Gesundheitswesens möchten wir einige davon hervorheben. Leider müssen wir vorab schon sagen, dass es die Eierlegende Wollmilchsau nicht gibt. Jede Software hat ihre Stärken. Die Frage, welche die beste ist, beantworten wir mit einem entschlossenen „kommt drauf an“. Steht ein breites Spektrum an Funktionen für Sie im Vordergrund? Ist Sicherheit das A und O? Ist die Einbindung in eine Softwareumgebung wichtig oder soll vor allem die Bedienung ein Kinderspiel sein? 

 

Natürlich wäre eine Kombination all dessen wünschenswert. Im Gesundheitswesen laufen Projekte oftmals über lange Zeit. Menschen aus verschiedenen Gewerken sind daran beteiligt, die zum Teil sehr unterschiedlich ausgeprägte Erfahrungen mit EDV haben. Und natürlich ist Datenschutz ein wichtiges Thema, sobald Patientendaten oder interne Angelegenheiten des Krankenhauses im Spiel sind. Zwischen einfacher Bedienbarkeit, Sicherheit und Funktionsumfang gibt es Spannungsfelder. 

 

Open Project

Diese Software entspricht den genannten Anforderungen möglicherweise am ehesten. Sie wird jedenfalls in vielen Krankenhäusern eingesetzt. Großer Vorteil: Es gibt eine webbasierte Version, d. h. es sind keine Lizenzen erforderlich, die an einzelne Geräte oder Mitarbeiter gebunden sind. Möglicherweise sind hier also finanzielle Erwägungen entscheidend. Open Project ist aber auch visuell sehr ansprechend und bietet alle nötigen Funktionen inklusive Zeit- und Kostenanalysen, übersichtliche Aufgabenverwaltungen und Projektpläne. Vor allem, wenn externe Dienstleister involviert sind, bietet eine webbasierte Lösung Vorteile. Die Übersichtlichkeit ist hervorragend, Gantt Charts sind integriert, und das Programm ist intuitiv zu verwenden. 

Factro

Hier steht Sicherheit im Vordergrund. Natürlich bietet Factro alle nötigen Funktionen, punktet aber vor allem mit Servern, die in Deutschland stehen und dadurch DSGVO- und BDSG-neu-Konformität bieten. Auf hohem Niveau spielt auch der Kundenservice. Dieser ist umfassender und leichter zugänglich als bei anderen Anbietern. Sicherheitsbedingte Defizite in der Usability würden also zumindest teilweise ausgeglichen. Selbst in der kostenlosen Version bietet Factro extrem viele Funktionen, die bei kleineren Projekten oftmals schon ausreichen.

InLoox

Ist ebenfalls ein deutscher Anbieter, der sich häufig in Kliniken findet. Es bietet den größten Funktionsumfang. Neben der Erstellung von Netzplänen für das Projekt und Gant Charts, gibt es sogar ein Tool zur Zeiterfassung und Budgetplanung. Auch eine Implementierung mit Outlook ist möglich, was für reibungslose Kommunikation zwischen Email-Programm und Projektmanagement-Tool sorgt. Zudem können Sie InLoox auch in Teams implementieren. Kurzum: Falls Sie mit einer Microsoft-Umgebung arbeiten, ist diese Option besonders einfach einzubinden. 

Asana

Dieses beliebte Tool kommt in vielen Branchen zum Einsatz. Design und Bedienung erinnern an soziale Netzwerke. Die Benutzeroberfläche ist eindeutig die intuitivste. Man findet sich sehr schnell gut zurecht. Falls viele Personen am Projekt beteiligt sind, die keine Erfahrungen mit Projektmanagement haben, eignet sich dieses Tool bestens. Alle Projekt-Infos werden simpel und eindeutig dargestellt. 

Auch Asana bietet eine kostenlose Version, deren Funktionsumfang jedoch im Vergleich zu Factro recht dünn erscheint. In der Praxis genügt das nicht. 

 

Eine eindeutige Empfehlung können wir leider nicht abgeben, aber vielleicht könnten wir Ihnen ja wenigstens helfen, Ihre Auswahl einzugrenzen.