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Veröffentlicht am 26.07.2021 von Lothar Arnemann

Dr. MBA

Wer nach jahrelanger Arbeit sein Medizinstudium abgeschlossen und irgendwann noch die Facharztausbildung hinter sich hat, brennt darauf, loszulegen. Allein schon aus finanziellen Gründen. Die wenigstens Ärztinnen und Ärzte denken dann: „Und jetzt BWL.“ Tatsächlich wäre das aber für die Karriere von Vorteil.  Es muss allerdings nicht sofort sein. Die wirtschaftlichen Herausforderungen kommen erst im Laufe der Karriere. Vor allem der Chefarzt benötigt Kompetenzen, die über die medizinischen hinausgehen. Die wirtschaftlichen sind dabei von besonderer Bedeutung und auch erstrebenswert, falls das Berufsziel nicht die Krankenhauskarriere, sondern die eigene Praxis ist. 

 

Gesundheitsspezifisch oder über den Tellerrand?

 Eine beliebte und angesehene Möglichkeit, sich über die medizinischen Updates hinaus fortzubilden ist der Master of Business Administration MBA. Schon in 2 Semestern können Graduierte in allen möglichen Berufen Ihre Ausbildung um diese ökonomische Komponente ergänzen. Neben Betriebswirtschaft können auch Themen wie Personalführung, Projektmanagement, Recht oder strategische Planung auf dem Plan stehen. Wir empfehlen zudem, Datenkompetenz zu berücksichtigen. Vor allem im Kontext künstlicher Intelligenz ist es wichtig relevante Daten identifizieren, validieren und visualisieren zu können. 

 

Es muss nicht immer der MBA sein.

Stärker spezialisierte Fortbildungen sind teilweise in kürzerer Zeit möglich und je nach Karriereplan sogar sinnvoller als ein MBA. Die einfache Frage ist: Welches Wissen fehlt, um das nächste Ziel zu erreichen? Um sich bezüglich der verschiedenen Möglichkeiten zu orientieren, sind Berufsverbände wie z.B. der Marburger Bund hilfreich.